17.09.2018

 

 

Am Dienstagabend trafen wir uns, eine gespannte und gut gemischte Interfrachtgruppe, zu einer Basler Stadtführung am Tinguely Brunnen in Basel.
Mit pointierten aber sehr interessanten Anmerkungen wurden wir über die alten, bösen Zeiten in Basel informiert.

Die äusserst kompetente Stadtführerin lotste uns vom Barfüsserplatz (oder „Seibi“ wie unsere Basler sagen) über den Wohnort des Henkers zum Lohnhof mit seinem Friedhof für die Reichen (die übrigens nur 50 cm unter der Erde lagen). 

Die Dame führte uns weiter via Gemsberg zum Rosshof, welcher uns durch die moderne Architektur und den zwei denkmalgeschützen Häusern entzückte.
Durchs Imbergässli hinab, beim kleinsten Museum der Welt vorbei (unserem Hoosensaggmuseum) führte uns der Marsch ins Basler Rathaus.
An allen Halten wurden wir mit Geschichten über die Bestrafung oder Folterung informiert.
Auch beim Elftausendjungferngässli folgte eine interessante Erklärung.

Nach weiteren interessanten Haltestellen gelangten wir als Abschluss zum Basler Münster. Von dort aus sahen wir das Käppelijoch. Frauen die z. B des schweren Diebstahls, des Ehebruchs, der Kupplerei oder des Kindsmordes schuldig befunden worden waren, wurden dort gefesselt und in den Rhein geworfen. Da zu dieser Zeit die Schwimmtechnik noch nicht verbreitet war, starben die Meisten dadurch.

 

Nach solch einer spannenden Stadtführung liessen wir den Abend im Brune Mutz gemeinsam ausklingen.

 

Besten Dank an unsere Initiatoren für die tollen Einblicke ins alte Basel!